Donnerstag, 15. Februar 2018

Letzter Tag und Shoppen

Die Nacht war ok, kein weiterer Regen, aber man darf natürlich die freundlich singenden Grillen nicht unterschätzen. Die sind so schon sehr laut, aber der Resonanzkörper des Fahrzeugs hat das Thema noch weiter unterstützt. Also Ohrenstöpsel rein und gut. Irgendwann spät in der Nacht war es damit dann auch vorbei. Kurz nach 6 hoch, sieht nach einem Super-Tag aus, ist auch schnell erzählt.





Ich habe dann schnell noch meine Foto-Session vom Auto abgeschlossen und dann ein kleines Frühstückchen.


Da kam auch schon der Platzwart wieder vorbei. Fragte nach meinem Befinden und überhaupt. Nach Rückfrage bestätigte er mir, ich könne auch selbst eine Art Game Drive hier auf dem Gelände machen. Kurzer Hinweis, wo abbiegen und grobes Ziel Damm mit den Hippos. Keine 10 Minuten später war ich auf Pad. Da war der Hammerkop von gestern, etwas weit weg, aber einen Eindruck möchte ich schon geben.


Und dann tatsächlich, es gibt hier ein Wasserloch, den Andreas-Damm mit Hippos. Davor ein Chalet, super genial gelegen. Konnte leider nicht rein, war abgeschlossen. Von den Hippos auch nur ein grober Eindruck, wollten nicht rankommen. Eindrücke der Umgebung.













OK, jetzt nicht so der Mega Game Drive, aber als Ausklang kann man das nehmen. Bin dann zur Rezeption, ausgecheckt und los. Schon nach wenigen Metern, eine Giraffe als Verabschiedung.



Auf den restlichen 17 km bis zur Hauptstraße kam dann nichts mehr. Himmel hervorragend blau und es wird ein toller Tag.


Ich mache einen kurzen Abstecher zu Nakara, liegt im Industriegebiet Nord, hinter der Solingenstraße. Nakara ist die Anlaufstelle für Tierfelle in Namibia, von hier liegt und hängt schon viel zuhause. Heutiges Ziel wären Wasserbock-Fälle gewesen. Frau Riesenhuber schickt mich nach oben, dort wo die Fälle ausgelegt sind. Ich schaue mich um, kann aber nichts entdecken. Auf meine Rückfrage schaut sie dann in den Computer und nein, nichts verfügbar - na toll. Also dann wohl beim nächsten Mal. Ich also weiter Richtung Daan Viljoen Park - Sun Karros, meine letzte Unterkunft für diese Reise. Da es hier auch ein Tierpark ist, präsentieren sich mir Gnus auf dem Weg.




Ich bekomme wieder meine 5, wegen kurzer Anbindung zum Parkplatz. Willkommenstrunk und kurz den Blog vom gestrigen Tag abschließen, da es hier eine schnelle WLAN- oder 3G-Netzanbindung gibt. Danach habe ich das gesamte Auto ausgeräumt, um eine Trennung der Zuordnungen vorzunehmen. Was gehört Savanna, was kommt mit Heim, was bleibt bei Bianca?

Kurz vor zwei treffe ich auf Frieda. Bekomme von ihr 2 * 1 Meter große Transportboxen für Bilder, die ich für meine Pfauenfedern benötige. Und starte zum Shoppen. Zuerst Richtung Windhoek Craft Center, hier kann man lokale Produkte kaufen, wie Holzschnitzereien, Becher und alle anderen möglichen afrikanische Mitbringsel. Bin aber zuerst gegenüber zum ABC Stationers. Kurz durchgefragt, 50 cm Transportbox und Panzerklebeband gekauft und dann rüber in den Craft Center.


Ich finde einige Kleinigekeiten und gönne mir nach der Anstrengung einen Shoko-Shake, hier auch sehr lecker. Und mache mich dann auf den Weg zur Maerua Mall zum Superspar. Dort kaufe ich die üblichen Kleinigkeiten, die es bei uns nicht gibt und dann noch rüber in die Maerua Mall selbst. Schaue mich dort um und entdecke im Checkers, etwas für die nächste Tour.


Richtig, die Nachspeise vom Vortag. Natürlich nehme ich mir jetzt auch schon mal eine zum Probieren mit. Die Kassierin schaut mich an und fragt, ob sie das Teil direkt entsorgen soll? Nö, da ist noch was drin, reagierte ich. Zurück beim Auto, löse ich es mit Kleingeld und Wasser aus, ein letztes Mal Tanken bei Engen und dann zurück. Inzwischen war es halb sechs und ich gerate in den Berufsverkehr. Jupp, gibt es hier auch, aber nicht so schlimm wie bei uns, denke ich noch bei mir und dann.





Schon kam der Stau. Zuerst dachte ich, dass sollte sich aufgelöst haben, sobald sich der Verkehr links und rechts auf die B1 entwirrt hat. Nö, so einfach war es dann nicht. Hier haben zwei Verkehrspolizisten eher auf Rambo gemacht. Haben auf der rechten Spur ein Auto, ich meine ein lokales Taxi, eingekeilt und sind dort einfach so stehen geblieben. Ja, es gab einen breiten Standstreifen, aber nö, voll ausgelebt. So etwas verstehe ich hier einfach nicht. Kann man auf den Bilder nicht gut erkennen, war aber so. Direkt danach wieder freie Fahrt und freie Sicht.


Ich war um kurz nach sechs zurück und nach kurzem Umpacken, direkt rüber zur Boma (Restaurant), ein letztes Mal Dinner in Namibia. Ich wäre gerne wieder zu Joes Beerhouse gefahren, aber just diese Woche hat das zuständige Ministerium festgelegt, dass das Gate nicht mehr um 24 Uhr, sondern schon um 19 Uhr geschlossen wird - so bekommt man es nicht hin.



Ich frage nach dem Küchenchef. Naison is off, heute ist Zuma on duty. Ich erkläre ihm wie ich das Oryx Steak gerne hätte und es klappt. Später kommt noch Frieda, wir tauschen uns zu meiner Reise und anderen Themen aus. Ich dann zurück in meine 5, alles soweit vorgepackt und gegen 22:30 Uhr ins Bett.

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